Montag, 6. September 2010

MeckerJammerTon

Wir waren gerstern bei I*K*E*A. Ich liebe den wirklich. Allerdings brauchte ich als erstes einen Wickelraum. Dieser war eingerichtet aber total verranzt. Warum? Auch unter Flutlicht wickeln bringt nicht wirklich etwas. Ich habe weder GratisWindeln noch ähnliches gesehen und fand alles bescheiden. Schade! Das Gute: Der Bondolino hat sich bewährt und ist I*K*E*A tauglich. Und wir haben wirklich wieder schönen SchnickSchnack gekauft.
I = Ich
K=kaufe
E= einfach
A= Alles
Das Zwergenkind erkundet inzwischen die Welt und hat Reizüberflutung. Das heißt geschlafen wird gepuckt im Swaddle Me und zwischendurch im Tragetuch. Einfach so hinlegen funktioniert leider nicht und ehe das Kind Fieber vor lauter Schreien bekommt, dann lieber so.

Ich habe da zwei Fragen an die Mamas
1. Wie lange muss man Spazieren gehen am Tag? Ich möchte nicht mehr drei Stunden durch die Pampa laufen. Ich liebe den Zwerg, aber ich bin doch so zweckgebunden. Wenn ich etwas erledigen muss, dann laufen wir auch eine lange Strecke, aber so ohne Ziel?
2. Wo habt ihr andere Mamas in der Nähe gefunden? In eine Stillgruppe mag ich nicht. Denn mein Flaschenkind würde nur wieder zu moralisierenden Gesprächen führen. Und bei Kidsgo gibt es 1000ende Treffer, da ein Umkreis von 20 km nur eingestellt werden kann. Ich suche eine aus Pankow-Weißensee-PrenzlBerg. Gibt es welche? Ich will doch nur nicht alleine spazierengehen? Und auch tagsüber mal horizonterweiternde Gespräche führen.
Ich danke schon im Vorraus.

Liebe Grüße
Stefie

Kommentare:

Kathrin hat gesagt…

hallo
du musst doch keine vorgegebene zeit sinnlos umherwandeln um dein kind zu lüften.
verbinde besorgungen mit einem spaziergang oder leg den mini auch mal ein stündchen auf den balkon und setzt dich dazu und les ein buch.
mach dir keinen stress!!!

und andere mamas kennenlernen, ist so ne sache. find ich im babyalter schwer, wird im kindergarten umso einfacher. vielleicht fragst du mal bei deinem kinderarzt oder hebamme nach krabbelgruppen?!
liebe grüße

niewiederbarfuss hat gesagt…

Schau doch mal an den schwarzen Brettern Deiner Einkaufs-Umwelt, andere Mütter müssen schliesslich auch Einkaufen und treffen sich manchmal auch gerne ;-) Oder selbst mal nen Zettel anbringen,das ist vielleicht auch gezielter.
Zum Schlafen kann ich leider keine Tips gehen, weil ich diesbezüglich keine Probleme hatte. Aber auch bei euch wirds wieder weniger anstrengend, ganz bestimmt ;-)

ganz lieb grüßt Bremate

Ina hat gesagt…

Hallo Stefie,
meine Kids sind ja nun schon groß...wie wäre es mit Baby-schwimmen..., tja und mit den horizonterweiternden Gespräche, wenn du mit anderen Muttis zusammen bist, werden sich die Gespräche fast immer um die Kids drehen...diese Erfahrung habe ich gemacht... spazieren gehen: solange wie du Lust hast, vielleicht hast du auch einen Balkon, dann ab in den Kinderwagen und den kleinen auf den Balkon geschoben, wenn du mal keine Lust auf Spaziergang hast....ich kann dir nur aus Erfahrug sagen alles was man macht, ist instinktiv genau das richtige für dein Baby...ich wünsche euch weiterhin viel Spaß mit dem kleinen...
Liebe Grüße Ina

martinaaushamburg hat gesagt…

hallo stefie,

wenn du es mal anders herum siehst, du mußt nicht - du darfst spazieren gehen - ohne ziel ohne dies oder jenes. du kannst dich an der natur freuen, den sonnenschein genießen, den wind spüren und deine seele baumeln lassen. nichts denken oder erledigen müßen - einfach mal zeit für dich! (habe drei kinder - die beiden großen sind in berlin geboren - wohnten damals nähe hermanplatz -noch in der geteilten stadt - in einer kleinen zwei zimmerwohnung...);

stillgruppen - nunja - warum nicht, nimm denen einmal in wind aus den segeln - und sage ihnen, daß du es toll findest, daß sie dich bedauern, weil du ein flaschenkind hast, macht doppelt soviel arbeit (flasche kochen, säubern, abkochen, immer was mitnehmen müssen..) und ist auch noch teuer ist :); die beiden großen sind nur ein gutes jahr auseinander - eins an der brust und das andere gefüttert - ich war dankbar das das so ging. jeder muß seinen weg finden.

ich hab die erfahrung gemacht, je rythmischer ich das leben der kinder gestaltet habe (klare tagesabläufe, feste strukturen), desto mehr freiräume hatten wir als eltern, ist manchmal unbequem und erfordert auch sehr konsequentes handeln - vermittelt den kinder aber eine enorme sicherheit.

gruß martina aus hamburg